FAQs - Die Antwort auf die
meisten Fragen zu Six Sigma


Sollte Ihre Frage nicht in unseren FAQs geklärt werden, helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 7634/35 72 695 oder bequem per Mail an info@lean2sigma.de

  • Was ist Six Sigma?

    Six Sigma ist eine weltweit anerkannte Methode zur Prozessoptimierung, die ursprünglich aus dem Qualitätsmanagement stammt. In den letzten Jahrzehnten hat sich Six Sigma zur führenden Strategie für Effizienzsteigerung und Prozessverbesserung in Unternehmen entwickelt – sowohl in der Praxis als auch in der Beratung.


    Six Sigma ist ein ganzheitliches Konzept, das auf vier Ebenen angewendet wird:


    1. Unternehmensphilosophie: Six Sigma als Denkweise zur kontinuierlichen Verbesserung.
    2. Projektmanagement (DMAIC): Ein strukturierter Ansatz zur Problemlösung und Prozessoptimierung.
    3. Tools (Lean Management): Anwendung von Lean-Methoden, um Verschwendung zu reduzieren und Prozesse effizienter zu gestalten.
    4. Statistische Verfahren: Nutzung von Daten und Analysen zur präzisen Entscheidungsfindung.

    Jede dieser Ebenen kann unabhängig voneinander implementiert werden. Die volle Durchschlagskraft entfaltet Six Sigma jedoch, wenn es ganzheitlich und unternehmensweit, von der Managementebene bis zur operativen Ebene, eingeführt wird.


    Kurzantwort:

    Six Sigma ist eine Methode zur systematischen Verbesserung von Prozessen. Ziel ist es, Fehler zu reduzieren, Qualität zu steigern und Kosten zu senken. Unternehmen nutzen Six Sigma, um datenbasiert Probleme zu lösen und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.


    Six Sigma Green Belt 

    Six Sigma Black Belt

  • Was ist der DMAIC-Zyklus?

    Der DMAIC-Zyklus (Define, Measure, Analyze, Improve, Control) ist der zentrale Projekt-Ansatz für Six Sigma Verbesserungen und wird zur Optimierung bestehender Prozesse und Produkte eingesetzt. Er beginnt mit der Definition (Define) von Zielen, wie z.B. den Kundenanforderungen. Anschließend erfolgt die Datenerhebung (Measure), um relevante Informationen zu sammeln. Im nächsten Schritt werden die Daten analysiert (Analyze), um die Ursachen für mögliche Abweichungen von den Leistungszielen zu identifizieren. Danach werden gezielte Verbesserungen (Improve) implementiert, bevor in der letzten Phase die Kontrolle (Control) der Maßnahmen erfolgt, um die Nachhaltigkeit der Verbesserungen sicherzustellen.


    Für jede Phase des DMAIC-Prozesses bietet Six Sigma eine Vielzahl an Methoden und Werkzeugen, die eine systematische und datenbasierte Optimierung gewährleisten.


    Kurzantwort:

    DMAIC ist der strukturierte Problemlösungsprozess im Six Sigma. Die fünf Phasen Define, Measure, Analyze, Improve und Control helfen dabei, Prozesse datenbasiert zu verbessern.

  • Six Sigma: Der Schlüssel zu besseren Karrierechancen in jeder Branche

    Eine Six Sigma Ausbildung eröffnet Ihnen vielseitige Karrierechancen, die weit über die Automobilbranche hinausgehen. Insbesondere in administrativen Bereichen, bei Dienstleistern, Banken und Versicherungen ist das Know-how von Six Sigma gefragter denn je. Unternehmen in diesen Sektoren suchen gezielt nach Fachkräften, die Prozesse effizienter gestalten, Kosten senken und Qualitätsverbesserungen nachhaltig umsetzen können.


    Mit einer Six Sigma Zertifizierung demonstrieren Sie Ihre Fähigkeit, komplexe Geschäftsprozesse mit datenbasierten Methoden zu optimieren – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um gefragte Management- und Führungspositionen. Ob in der Produktion, im Dienstleistungssektor oder in der Finanzbranche, die erlernten Werkzeuge der Prozessoptimierung helfen Ihnen, operative Effizienzsteigerungen und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.


    Diese Qualifikation hebt Sie auf dem Arbeitsmarkt deutlich hervor und verschafft Ihnen einen Wettbewerbsvorteil. Als Six Sigma Experte tragen Sie maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei und verbessern Ihre Chancen auf gut bezahlte Positionen, insbesondere in Branchen, die auf Qualität und Effizienz setzen.


  • Welchen großen Mehrwert bietet mir eine Six Sigma Ausbildung für den Arbeitsmarkt?

    Eine Six Sigma Ausbildung eröffnet Ihnen zahlreiche Karrierechancen in nahezu allen Branchen. Unternehmen weltweit suchen Fachkräfte, die in der Lage sind, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und Qualitätsverbesserungen umzusetzen – und genau das ermöglicht Ihnen eine Six Sigma Zertifizierung.


    Mit einer Six Sigma Qualifikation zeigen Sie potenziellen Arbeitgebern, dass Sie über fundierte Fähigkeiten und Werkzeuge zur Prozessoptimierung verfügen und komplexe Herausforderungen mit einem datenbasierten Ansatz lösen können. Besonders für Führungs- und Managementpositionen ist das Wissen aus der Six Sigma Methodik gefragt, da es Ihnen ermöglicht, operative Effizienzsteigerungen und nachhaltige Ergebnisverbesserungen zu erzielen.


    Darüber hinaus machen Sie sich als Six Sigma Experte unentbehrlich für Unternehmen, die langfristig auf Qualität und Effizienz setzen. Ihre Zertifizierung hebt Sie von anderen Bewerbern ab und steigert Ihre Chancen auf gut bezahlte Positionen in verschiedenen Bereichen wie Produktion, Logistik, IT oder im Dienstleistungssektor.


    Durch die Anwendung der erlernten Methoden tragen Sie maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei, was nicht nur Ihre Karriereaussichten verbessert, sondern auch Ihre berufliche Weiterentwicklung nachhaltig unterstützt.


  • Welche Voraussetzungen muss ich für die verschiedenen Six Sigma Ausbildungen erfüllen?

    • Six Sigma White Belt: Keine Vorkenntnisse erforderlich, ideal für Einsteiger.
    • Six Sigma Yellow Belt: Keine spezifischen Vorkenntnisse nötig, der Kurs richtet sich an alle, die ein grundlegendes Verständnis von Six Sigma erlangen möchten.
    • Six Sigma Green Belt: Keine Voraussetzungen. Empfohlen für Personen, die tiefer in Six Sigma einsteigen und Projekte leiten möchten.
    • Six Sigma Black Belt: Erfordert eine Six Sigma Green Belt Zertifizierung sowie die Durchführung eines Projekts.
    • Six Sigma Master Black Belt: Voraussetzung ist die Black Belt Zertifizierung und der Nachweis von mindestens zwei durchgeführten Black Belt Projekten, inklusive Präsentation im Kurs.
    • Six Sigma Champion: Keine Vorkenntnisse erforderlich, ideal für Führungskräfte, die Six Sigma in ihren Unternehmensstrategien verankern möchten.

  • Benötige ich bestimmte Vorqualifikationen für einen Six Sigma Kurs?

    Nein, für unsere Six Sigma Kurse sind keine speziellen Vorqualifikationen erforderlich, es sei denn, es handelt sich um einen Aufbaukurs. Unsere Ausbildungen beginnen auf einem grundlegenden Niveau, sodass weder methodische Vorkenntnisse noch eine akademische Ausbildung notwendig sind. Sollten Sie bereits über berufliche Erfahrung, Ausbildung oder Studium verfügen, wird Ihnen dieses Vorwissen helfen, den Kurs schneller und effizienter zu absolvieren. Dadurch können Sie die Six Sigma Weiterbildung optimal an Ihre vorhandenen Kenntnisse anpassen.

  • Kann ich den E-Learing Kurs Six Sigma Green Belt testen?

    Ja, selbstverständlich! Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, den Six Sigma Green Belt Kurs in einem kostenfreien Schnupperkurs zu testen. So können Sie ganz unverbindlich den didaktischen Aufbau und die Kursstruktur kennenlernen und prüfen, ob der Kurs zu Ihren individuellen Anforderungen passt. Denn am wichtigsten ist, dass der Six Sigma Green Belt für Sie optimal gestaltet ist.


    www.six-sigma-akademie-deutschland.de


  • Ist die Kurssprache Deutsch?

    Ja, unsere Six Sigma Kurse sowie die dazugehörigen Prüfungen werden komplett in deutscher Sprache angeboten.


    Außer:  Der Six Sigma White Belt können Sie heute schon in englischer Sprache buchen.


    Für ein effizientes Lernen empfehlen wir Nicht-Muttersprachlern mindestens das Sprachniveau B2. Sie können auch gerne die kostenfreie Testphase nutzen, um Ihr Sprachlevel mit den Kursanforderungen abzugleichen und so eine fundierte Entscheidung zu treffen. 


  • Wie kann ich mich für den Kurs anmelden?

    Die Anmeldung ist bei uns ganz unkompliziert: 


    Sie können sich formlos telefonisch oder per E-Mail für Ihren gewünschten Six Sigma Kurs anmelden. Für Privatkunden bieten wir außerdem die Möglichkeit, den Kurs direkt über unseren Online-Shop zu buchen.


    Firmenkunden erhalten auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot und können wie gewohnt über ihr ERP-System Bestellungen aufgeben, oder können ebenfalls ganz einfach über den Online-Shop buchen.


    Sie werden von der Seite der Six Sigma Akademie Deutschland direkt zur Buchungsplattform der Weiterbildung- buchen weitergeleitet, wo Sie Ihren Six Sigma Kurs einfach buchen und sicher bezahlen können. Nach Abschluss der Buchung erhalten Sie automatisch E-Mails mit allen wichtigen Informationen, die Ihnen den Zugang und das Einloggen in Ihren gebuchten Six Sigma Kurs Schritt für Schritt erklären.


    www.six-sigma-akademie-deutschland.de/e-learning

    www.six-sigma-akademie-deutschland.de/kontakt


  • Welche Qualität haben die eLearning-Kurse der Six Sigma Akademie Deutschland?

    Unsere eLearning-Kurse zeichnen sich durch eine besonders hohe Qualität aus, die auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts WILLEN basiert. Dieses Projekt hat unsere Lerninhalte im Bereich des hybriden Lernens intensiv untersucht und uns wertvolle Erkenntnisse zur Optimierung unserer eLearning-Plattform geliefert.


    Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Durchführung von Six Sigma Schulungen – sowohl in Präsenzkursen als auch Onlinekursen – bieten wir bewährte Inhalte, die praxisnah und leicht verständlich vermittelt werden.


    Dank unserer engen Zusammenarbeit mit der lean2sigma GmbH, der Lean Akademie Deutschland und der Pontos Software GmbH (sixsigma4me) schaffen wir ein ideales Lernumfeld, das Theorie und Praxis optimal verzahnt. Dieses einzigartige Zusammenspiel aus Forschung, langjähriger Erfahrung und vernetzter Expertise sichert Ihnen eine Weiterbildung auf höchstem Niveau.


  • Wann kann ich meinen Kurs starten?

    Sie können Ihren Six Sigma Kurs sofort nach Zahlungseingang starten. Dank des Self-Paced eLearning-Prinzips haben Sie die Flexibilität, jederzeit und von überall aus zu lernen – ganz nach Ihrem eigenen Tempo.

  • Wie erhalte ich mein Six Sigma Zertifikat?

    Nach dem erfolgreichen theoretischen Abschluss Ihres Six Sigma Kompetenzmoduls erhalten Sie einen Kompetenznachweis in Form eines Methoden-Zertifikat der Six Sigma Akademie Deutschland®, digital oder haptisch. Den digitalen Nachweis können sie bequem und direkt über unser Online-Portal herunterladen. 


    Für die Six Sigma Zerifizierung nach internationalen Standards und Normen (Green Belt und Black Belt - Niveau) ist neben dem Kompetenznachweis (Theorie) ein DMAIC-Praxisprojekt einzureichen. Dieses Projekt ist innerhalb ihrer Organisation/Unternehmung durchzuführen und unterliegt der Geheimhaltung.

  • Welche Six Sigma Werkzeuge müssen für die Six Sigma Green Belt Zertifizierung angewendet werden?

    Für die Six Sigma Green Belt Zertifizierung müssen sechs der folgenden acht Werkzeugkategorien erfolgreich angewendet werden:


    1. Projektstrategie: Die Anwendung der DMAIC-Methodik (Define, Measure, Analyze, Improve, Control) muss klar erkennbar sein und durch alle Phasen strukturiert geführt werden.
    2. Prozessfolgepläne und Flussdiagramme: Dazu gehören SIPOC-Diagramme und detaillierte Prozessflussdiagramme, um Inputs (Einflussfaktoren) und Outputs (Ergebnisse) zu erfassen.
    3. Ursachen- und Wirkungsanalyse: Nutzung von Methoden wie der Ishikawa-Analyse (Fischgräten-Diagramm) oder der Ursachen-Wirkungs-Matrix.
    4. Handhabung von Kennzahlen: Grafische und statistische Auswertungen, um die Daten zu analysieren und Ergebnisse zu bewerten.
    5. Bewertung von Messmitteln: Durchführung einer Gage-R&R-Studie oder einer attributiven Übereinstimmungsanalyse, um die Zuverlässigkeit der Messmittel zu bewerten.
    6. FMEA oder Risikoanalyse: Anwendung der Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA), um potenzielle Risiken zu identifizieren und zu bewerten.
    7. Statistische Testmethoden: Mindestens eine Testmethode muss angewendet werden, wie z.B. t-Test, Varianzanalyse, Chi-Quadrat-Test oder logistische Regression.
    8. Regel- und Kontrollstrategie: Einführung einer sinnvollen Regelstrategie, um die Nachhaltigkeit der implementierten Verbesserungen sicherzustellen.
  • Welche Six Sigma Werkzeuge müssen für die Six Sigma Black Belt Zertifizierung angewendet werden?

    1. Projektstrategie: Die DMAIC-Methodik muss erkennbar angewendet und in allen Phasen umgesetzt werden.
    2. Prozessfolgepläne und Flussdiagramme: Nutzung von SIPOC-Diagrammen und detaillierten Prozessflussdiagrammen, um Inputs und Outputs zu visualisieren.
    3. Ursachen- und Wirkungsanalyse: Methoden wie die Ishikawa-Analyse oder die Ursachen-Wirkungs-Matrix müssen zur Identifizierung von Ursachen genutzt werden.
    4. Handhabung von Kennzahlen: Grafische und statistische Auswertungen müssen verwendet werden, um die Datenauswertung zu unterstützen.
    5. Bewertung von Messmitteln: Durchführung einer Gage-R&R-Studie oder einer attributiven Übereinstimmungsanalyse zur Bewertung der Messmittelfähigkeit.
    6. FMEA oder Risikoanalyse: Anwendung der FMEA, um Risiken zu identifizieren und proaktiv zu managen.
    7. Statistische Testmethoden: Mindestens eine Testmethode wie t-Test, Varianzanalyse, Chi-Quadrat-Test, Regression oder logistische Regression muss verwendet werden.
    8. Experimentelle Strategie: Aufbau und Auswertung von statistischen Versuchsplänen oder die Durchführung einer Multi-Vari-Studie.
    9. Analyse komplexer Versuche: Durchführung und Auswertung von Versuchsreihen mit mehreren Einflussfaktoren und Ergebnissen.
    10. Regel- und Kontrollstrategie: Einführung einer robusten Kontrollstrategie, um die langfristige Wirksamkeit der Verbesserungen zu sichern.

  • ASQ®️ Leitlinien: Der Erfolgsgarant für Ihre Six Sigma Ausbildung

    Die American Society for Quality (ASQ®️) ist eine weltweit anerkannte Organisation mit über 80.000 Mitgliedern, die sich auf Qualitätsmanagement und die Entwicklung von Qualitätswerkzeugen, Prinzipien und Best Practices konzentriert. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Prozesse zu verbessern, um nachhaltige Erfolge und höhere Qualität zu erzielen.


    Die Six Sigma Akademie Deutschland richtet ihre Six Sigma Schulungen an den Leitlinien der ASQ®️ aus. Diese bewährten Standards garantieren, dass unsere Teilnehmer auf die neuesten Entwicklungen im Bereich Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement zugreifen können. Durch die Orientierung an den ASQ®️-Richtlinien stellen wir sicher, dass unsere Six Sigma Zertifizierungen auf international anerkannten Qualitätsstandards basieren und Unternehmen dabei helfen, ihre Prozesseffizienz, Produktqualität und Leistungsfähigkeit langfristig zu steigern.


    So profitieren Sie bei der Six Sigma Akademie Deutschland von praxisorientierten Schulungen, die den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen und auf die aktuellen Entwicklungen im globalen Markt abgestimmt sind.


  • Prozessdenken, KI und Six Sigma

    Warum ist Prozessdenken so wichtig für KI?

    Weil KI Daten und Strukturen benötigt, um Muster zu erkennen. Ohne klare Prozesse entstehen lediglich zufällige Ergebnisse – kein nachhaltiger Mehrwert.


    Was bringt Six Sigma im Zeitalter der Innovation?

    Six Sigma liefert mit DMAIC einen erprobten Rahmen, der Innovation in kontrollierte Bahnen lenkt. Nur so wird aus Kreativität auch Effizienz.


    Welche Branchen profitieren besonders?

    Neben Industrie und Produktion vor allem Verwaltungen, Banken, Krankenhäuser und Dienstleister – überall dort, wo Komplexität hoch und Ressourcen knapp sind.


  • Für wen eignet sich eine Six Sigma Ausbildung besonders?

    Six Sigma richtet sich nicht nur an Ingenieure oder Produktionsexperten. Auch Mitarbeitende aus Verwaltung, Banken, IT, Logistik oder dem Gesundheitswesen profitieren von den Methoden. Überall, wo Qualität und Effizienz entscheidend sind, bringt Six Sigma messbaren Mehrwert.


    Kurzantwort:

    Six Sigma eignet sich für Fach- und Führungskräfte, Projektleiter, Qualitätsmanager, Produktionsverantwortliche sowie alle, die Prozesse verbessern und Probleme systematisch lösen möchten.


    Green Belt 

    Black Belt 

    Lean Six Sigma


  • Welche Karrierechancen eröffnet mir ein Six Sigma Zertifikat?

    Ein Six Sigma Zertifikat gilt international als Qualitätsnachweis. Absolvent:innen erhöhen ihre Chancen auf Führungspositionen, Projektverantwortung und ein überdurchschnittliches Gehalt. Studien zeigen, dass zertifizierte Green und Black Belts deutlich gefragter auf dem Arbeitsmarkt sind.


    Kurzantwort:

    Eine Six Sigma Ausbildung vermittelt gefragte Kompetenzen in Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement und Problemlösung. Viele Unternehmen suchen gezielt nach Mitarbeitenden mit Six-Sigma-Kenntnissen.


    Green Belt 

    Black Belt 

    Karriere mit Six Sigma


  • Wie unterscheidet sich Lean Six Sigma von klassischem Six Sigma?

    Lean Six Sigma verbindet die Schnelligkeit und Effizienzsteigerung von Lean mit der präzisen Fehleranalyse von Six Sigma. Das Ergebnis: schlankere Prozesse, weniger Verschwendung und nachhaltige Qualitätsverbesserung.

  • Welche Kosten entstehen für eine Six Sigma Ausbildung?

    Die Kosten hängen vom Belt-Level und Kursformat (E-Learning, Hybrid, Präsenz) ab. Im Vergleich zum langfristigen Nutzen – etwa Prozessverbesserungen, Kosteneinsparungen und Karriereschübe – ist die Investition jedoch schnell amortisiert.

  • Ist mein Six Sigma Zertifikat international anerkannt?

    Ja. Unsere Six Sigma Zertifikate orientieren sich an internationalen Standards (z. B. ISO 13053, ISO 18404, ASQ-Leitlinien) und sind weltweit in Industrie und Dienstleistung anerkannt.

  • Kann ich ein Six Sigma Projekt schon während der Ausbildung starten?

    Ja. Gerade bei Green und Black Belts ist es üblich, dass die Teilnehmenden ein eigenes Projekt parallel zur Ausbildung bearbeiten. Dadurch lassen sich die Methoden sofort in die Praxis übertragen.

  • Welche Software oder Tools werden im Kurs eingesetzt?

    Wir arbeiten mit praxisnahen Tools wie Minitab®, Excel und unserer eigenen Software sixsigma4me. sixsigma4me | Pontos Software GmbH.  So lernst du, Datenanalysen und Verbesserungsprojekte effizient umzusetzen.

  • Wie viel Zeit sollte ich für einen Kurs pro Woche einplanen?

    Für einen Green Belt empfehlen wir ca. 6–8 Stunden pro Woche Lernaufwand. Bei einem Black Belt können es bis zu 10 Stunden sein – abhängig davon, ob ein Projekt parallel umgesetzt wird.

  • Welche Unterschiede gibt es zwischen White, Yellow, Green und Black Belt?

    Die Belt-Stufen unterscheiden sich im Umfang der Methodenkompetenz und der Projektverantwortung: White Belt = Grundlagenwissen, Yellow Belt = Teamarbeit & Basis-Methoden, Green Belt = Projektleitung mittlerer Komplexität, Black Belt = umfassende Verantwortung & strategische Verbesserungen.

  • Wie praxisnah sind die Six Sigma Schulungen gestaltet?

    Unsere Trainings beinhalten Fallbeispiele, Praxisprojekte und interaktive Planspiele. So wird das Gelernte direkt auf den Arbeitsalltag übertragbar.

  • Kann ich die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren?

    Ja. Besonders unsere E-Learning Formate sind so konzipiert, dass sie sich flexibel mit dem Berufsalltag vereinbaren lassen. Aber auch die Präsenzphasen sind sehr kompakt geplant, so dass Sie günstigster Weise in einem Jahr die Ausbildung vom Green Belt bis hin zum Black Belt qualifizieren können.

  • Welche Abschlüsse erhalte ich nach der Six Sigma Ausbildung?

    Teilnehmende unserer Präsenztrainings erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat der Six Sigma Akademie Deutschland®. Bei Green und Black Belt ist – je nach Kurs – zusätzlich eine Projektqualifizierung vorgesehen, die deine praktische Anwendung dokumentiert.

    Eine ZFU-Zulassungspflicht besteht nicht, da es sich um freiwillige, modulare Selbstlern- und Projektbausteine handelt, ohne betreute Fernlehre im Sinne des FernUSG. Um dir dennoch maximale Flexibilität zu ermöglichen, kannst du dir mit unserem Kurs-Konfigurator die für dich relevanten Inhalte individuell zusammenstellen. Nach erfolgreicher Bearbeitung erhältst du für die gewählten Module einen Kompetenznachweis der Six Sigma Akademie Deutschland®.

  • Warum ist Six Sigma auch für Dienstleister und Verwaltung sinnvoll?

    Six Sigma verbessert nicht nur Produktionsprozesse. Auch in Verwaltung, Banken, Versicherungen oder im Gesundheitswesen steigert die Methode Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit.

  • Was bedeutet ein Self-Paced (Selbstlern-)Kurs?

    Ein Self-Paced Kurs ist ein Selbstlernkurs, den Sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Alle unsere Six Sigma E-Learning-Angebote sind so gestaltet, dass Sie zeit- und ortsunabhängig lernen können – ganz ohne feste Termine oder Zeitdruck. Sie entscheiden selbst, wann und wie schnell Sie die Module bearbeiten, und können Inhalte beliebig oft wiederholen. So lassen sich unsere Kurse optimal mit Beruf und Alltag vereinbaren.

  • Sind unsere Kurse von der ZFU zugelassen?

    Nein – und das ist Absicht! Unsere Kurse sind so gestaltet, dass sie keine ZFU-Zulassung erfordern:


    E-Learning: Frei kombinierbare Selbstlernmodule ohne systematische Lernerfolgskontrolle oder asynchrone Betreuung im Sinne des § 1 FernUSG. Die Inhalte sind als offene Bausteine konzipiert, die Sie ohne vertragliche Verpflichtung zu einer bestimmten Abfolge nutzen können.


    Präsenz/Hybrid: Live-Trainings mit Fokus auf interaktive Wissensvermittlung (mind. 70 % Präsenzanteil). Der E-Learning-Teil (max. 30 %) dient nur der Vorbereitung und ist kein vollständiges Fernunterrichtsangebot.


    Rechtliche Grundlage: Alle Angebote entsprechen den Vorgaben des BGH-Urteils vom 12. Juni 2025 (Az. III ZR 109/24) und des FernUSG. Die Zertifizierung erfolgt nach individueller Projektabnahme (ISO 13053 & ASQ/ISO 18404) – ein Nachweis Ihrer praktischen Kompetenz.



  • Was ist der Unterschied zwischen unseren Kursen und klassischen Fernlehrgängen?

    Klassische Fernlehrgänge erfordern eine ZFU-Zulassung, da sie geschlossene, betreute Programme mit festen Lernpfaden und Erfolgskontrollen sind. 


    Unsere Kurse sind dagegen:


    • Modular: Sie wählen frei aus kombinierbaren Bausteinen.
    • Selbstgesteuert: Keine verpflichtende Betreuung oder asynchrone Tests.
    • Praxisorientiert: Die Zertifizierung basiert auf realen Projektergebnissen, nicht auf standardisierten Prüfungen.


  • Warum sind unsere Hybridkurse nicht Zulassungspflichtig?

    Unsere Hybridkurse kombinieren Live-Präsenzunterricht (mind. 70 %) mit optionalem E-Learning (max. 30 %). Der E-Learning-Anteil dient ausschließlich der Vorbereitung und ist kein eigenständiger Fernlehrgang. Entscheidend ist:


    • Keine asynchronen Pflichtbestandteile (z. B. aufgezeichnete Webinare).
    • Keine Lernerfolgskontrolle im E-Learning-Teil – die Prüfung erfolgt im Präsenzteil oder Projekt.


  • Green Belt oder Black Belt – was ist der Unterschied?

    Kurzantwort:

    Green Belts leiten kleinere Verbesserungsprojekte und unterstützen Optimierungsinitiativen. Black Belts führen komplexe Projekte, coachen Teams und übernehmen eine zentrale Rolle im Verbesserungsmanagement.


    Green Belt 

    Black Belt


  • Was ist VOC (Voice of the Customer)?

    Kurzantwort:

    VOC beschreibt die systematische Erfassung von Kundenanforderungen und Kundenerwartungen. Ziel ist es, Prozesse und Produkte konsequent an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten.

  • Was ist CTQ (Critical to Quality)?

    Kurzantwort:

    CTQ bezeichnet die Qualitätsmerkmale, die für Kunden besonders wichtig sind. Sie werden aus den Kundenanforderungen abgeleitet und dienen als Grundlage für Verbesserungsmaßnahmen.


  • Was ist ein Projektcharter?

    Kurzantwort:

    Ein Projektcharter definiert Ziele, Umfang, Nutzen, Zeitplan und Verantwortlichkeiten eines Six Sigma Projekts. Er schafft Transparenz und bildet die Grundlage für die Projektarbeit.


  • Was ist Lean Management?

    Kurzantwort:

    Lean Management ist ein Managementansatz zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen. Ziel ist die Reduzierung von Verschwendung und die Maximierung des Kundennutzens.


  • Was sind die 8 Verschwendungsarten?

    Kurzantwort:

    Die 8 Verschwendungsarten beschreiben typische Ineffizienzen in Prozessen, beispielsweise Wartezeiten, Transporte, Überproduktion oder unnötige Bewegungen


  • Was ist Wertstromanalyse?

    Kurzantwort:

    Die Wertstromanalyse ist eine Lean-Methode zur Visualisierung und Verbesserung von Material- und Informationsflüssen. Sie hilft dabei, Verschwendung sichtbar zu machen und Prozesse effizienter zu gestalten.


  • Was ist Kanban?

    Kurzantwort:

    Kanban ist ein Steuerungssystem zur bedarfsgerechten Produktion und Aufgabensteuerung. Es sorgt für Transparenz und unterstützt einen kontinuierlichen Arbeitsfluss.


  • Was ist Poka Yoke?

    Kurzantwort:

    Poka Yoke bezeichnet Maßnahmen zur Fehlervermeidung. Ziel ist es, Fehler entweder unmöglich zu machen oder sofort sichtbar werden zu lassen


  • Was ist Lean Six Sigma?

    Kurzantwort

    Lean Six Sigma kombiniert die Prinzipien des Lean Managements mit den Methoden von Six Sigma. Ziel ist es, Prozesse schneller, effizienter und gleichzeitig qualitativ stabiler zu gestalten. Während Lean Management Verschwendung reduziert, konzentriert sich Six Sigma auf die Verringerung von Fehlern und Prozessvariation. Unternehmen profitieren von geringeren Kosten, kürzeren Durchlaufzeiten und einer höheren Kundenzufriedenheit.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist FMEA?

    Kurzantwort

    Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist eine strukturierte Methode zur Risikoanalyse. Sie hilft Unternehmen dabei, potenzielle Fehler frühzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung einzuleiten. Die FMEA wird häufig in Produktentwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement eingesetzt.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist Prozessfähigkeit?

    Kurzantwort

    Prozessfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Prozesses, dauerhaft Ergebnisse innerhalb definierter Spezifikationsgrenzen zu liefern. Mithilfe von Kennzahlen wie Cp und Cpk kann bewertet werden, ob ein Prozess die Anforderungen zuverlässig erfüllt.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was sind Cp und Cpk?

    Kurzantwort

    Cp und Cpk sind Kennzahlen zur Bewertung der Prozessfähigkeit. Cp beschreibt die potenzielle Prozessfähigkeit unter der Annahme eines zentrierten Prozesses. Cpk berücksichtigt zusätzlich die tatsächliche Lage des Prozesses innerhalb der Spezifikationsgrenzen.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist SPC?

    Kurzantwort

    SPC (Statistical Process Control) ist die statistische Prozesskontrolle. Mithilfe von Regelkarten und statistischen Methoden werden Prozesse überwacht, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und die Prozessstabilität langfristig zu verbessern.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist MSA?

    Kurzantwort

    Die Messsystemanalyse (MSA) bewertet die Qualität eines Messsystems. Sie untersucht Wiederholbarkeit, Reproduzierbarkeit, Bias, Linearität und Stabilität von Messungen und stellt sicher, dass Entscheidungen auf verlässlichen Daten basieren.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist Root Cause Analysis?

    Kurzantwort

    Die Root Cause Analysis (Ursachenanalyse) dient dazu, die tatsächlichen Ursachen eines Problems zu identifizieren. Ziel ist es, nicht nur Symptome zu beseitigen, sondern nachhaltige Lösungen zu entwickeln und Wiederholungsfehler zu vermeiden.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist ein Ishikawa-Diagramm?

    Kurzantwort

    Das Ishikawa-Diagramm, auch Fischgräten-Diagramm genannt, unterstützt Teams bei der systematischen Analyse möglicher Fehlerursachen. Typische Kategorien sind Mensch, Maschine, Material, Methode, Messung und Mitwelt.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist die 5-Why-Methode?

    Kurzantwort

    Die 5-Why-Methode ist eine einfache Technik zur Ursachenanalyse. Durch wiederholtes Fragen nach dem 'Warum?' werden die eigentlichen Ursachen eines Problems identifiziert und nachhaltige Verbesserungen ermöglicht.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist ein Pareto-Diagramm?

    Kurzantwort

    Das Pareto-Diagramm basiert auf dem Pareto-Prinzip und hilft, die wichtigsten Ursachen oder Probleme zu priorisieren. Häufig sind wenige Ursachen für den Großteil der Auswirkungen verantwortlich.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist OEE?

    Kurzantwort

    OEE (Overall Equipment Effectiveness) misst die Gesamtanlageneffektivität. Die Kennzahl setzt sich aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen und hilft dabei, Produktivitätsverluste sichtbar zu machen.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist SMED?

    Kurzantwort

    SMED (Single Minute Exchange of Die) ist eine Lean-Methode zur Reduzierung von Rüst- und Umrüstzeiten. Ziel ist es, Maschinenstillstände zu minimieren und die Flexibilität der Produktion zu erhöhen.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist Kaizen?

    Kurzantwort

    Kaizen steht für kontinuierliche Verbesserung. Die Philosophie basiert auf vielen kleinen Verbesserungen, die langfristig zu höherer Qualität, Produktivität und Kundenzufriedenheit führen.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Was ist SIPOC?

    Kurzantwort

    SIPOC ist ein Werkzeug zur Prozessdarstellung. Es visualisiert Lieferanten, Eingaben, Prozess, Ergebnisse und Kunden und wird häufig in der Define-Phase des DMAIC-Zyklus eingesetzt.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC

  • Ist Six Sigma auch für KMU geeignet?

    Kurzantwort

    Ja. Six Sigma eignet sich nicht nur für Großunternehmen. Auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von geringeren Fehlerkosten, stabileren Prozessen und einer höheren Wettbewerbsfähigkeit.


    Six Sigma Green Belt

    Six Sigma Black Belt

    DMAIC