Zwischen Ist und Soll liegt Lernen – LEAN Six Sigma 2026

6. Januar 2026

Warum LEAN & Six Sigma 2026 wichtiger sind denn je – und was Organisationen wirklich voranbringt

Zwei Sätze höre ich als Lean Six Sigma Black Belt in Unternehmen immer wieder. Der erste lautet: „Wir brauchen dringend bessere Prozesse.“ Der zweite: „Wir haben schon so viel versucht.“ Zwischen diesen Aussagen liegt kein Widerspruch, sondern der Ausgangspunkt vieler Verbesserungsinitiativen.

Road leading to the sunrise with text:

Warum Verbesserungen selten an Ideen scheitern

In der Praxis scheitern Verbesserungsinitiativen selten an fehlenden Ideen oder mangelndem Engagement. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Prozessverbesserung zeigen, dass nachhaltige Ergebnisse vor allem dort entstehen, wo Lernen systematisch gestaltet wird und Entscheidungen auf belastbaren Daten basieren (vgl. Montgomery, 2019).

Warum LEAN & Six Sigma 2026 relevanter werden

Internationale Normen wie die ISO 9001 betonen seit Jahren den prozessorientierten Ansatz, die Bedeutung messbarer Ziele sowie das risikobasierte Denken. LEAN und Six Sigma liefern hierfür erprobte methodische Rahmen, um diese Anforderungen im operativen Alltag umzusetzen.


Lernen braucht Struktur – nicht Intuition

Der DMAIC-Zyklus ist auch normativ verankert. So beschreibt die ISO 13053 (Quantitative Methoden in Six Sigma), dass nachhaltige Prozessverbesserung auf strukturierter Ursachenanalyse, validen Messsystemen und statistisch fundierten Entscheidungen beruht.

LEAN & Six Sigma gemeinsam denken

Studien zur Operational Excellence zeigen, dass Organisationen besonders erfolgreich sind, wenn sie Flussorientierung (LEAN) mit statistischer Prozessbeherrschung (Six Sigma) kombinieren. Beide Ansätze adressieren unterschiedliche, sich ergänzende Dimensionen von Leistungsfähigkeit.



Training ohne Transfer ist teuer

Empirische Untersuchungen im Bereich Erwachsenenbildung belegen, dass Wissen ohne unmittelbare Anwendung schnell verloren geht. Ein hoher Praxistransfer ist daher entscheidend für den nachhaltigen Nutzen von Trainingsprogrammen.


Digitalisierung als Ermöglicher: sixsigma4me

Auch aktuelle Studien zur digitalen Transformation zeigen, dass Software insbesondere dort Mehrwert stiftet, wo sie Transparenz, Standardisierung und organisationsweites Lernen unterstützt (z. B. Davenport & Redman, 2020).


Fazit

LEAN und Six Sigma sind keine Methodenmode. Sie sind wissenschaftlich fundierte Lernsysteme, die Organisationen helfen, Prozesse stabil, nachvollziehbar und zukunftsfähig zu gestalten. Zwischen Ist und Soll liegt kein Zufall – sondern methodisches Lernen.

FAQ – Häufige Fragen zu LEAN Six Sigma (Long Tail)

  • Was bedeutet LEAN Six Sigma im Arbeitsalltag?

    LEAN Six Sigma verbindet Flussorientierung mit datenbasierter Ursachenanalyse, um Prozesse nachhaltig zu verbessern.

  • Welche Normen stützen Six Sigma?

    Insbesondere die ISO 13053 beschreibt quantitative Methoden im Six-Sigma-Kontext.

  • Ist LEAN Six Sigma auch für KMU sinnvoll?

    Ja, gerade KMU profitieren von klaren Strukturen und fokussierten Verbesserungsprojekten.

  • Welche Rolle spielt DMAIC?

    DMAIC ist ein strukturierter Lernzyklus zur Analyse, Verbesserung und Stabilisierung von Prozessen.

  • Warum ist Software wie sixsigma4me hilfreich?

    Sie unterstützt Transparenz, Governance und organisationsweiten Wissenstransfer.

Externe Referenzen & wissenschaftliche Einordnung

  • ISO 9001:2015 – Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen
  • ISO 13053-1/2 – Quantitative Methoden im Six-Sigma-Umfeld
  • Montgomery, D. C. (2019). Introduction to Statistical Quality Control. Wiley.
  • Davenport, T. H., & Redman, T. C. (2020). Digital transformation comes down to data. Harvard Business Review.
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